Der Landesverband der Musikschulen MV e.V. veranstaltet zweimal im Jahr 

 

Musikpädagogische Tage

 

an verschiedenen Musikschulstandorten und trägt so zur regelmäßigen Weiterbildung der Instrumentalpädagoginnen und –pädagogen bei.

 

Impressionen vom 13. Musikpädagogischen Tag in Rostock, 20.10.2018

Impressionen vom 12. Musikpädagogischen Tag in Neustrelitz, 14.04.2018

 

Neue Herausforderungen brauchen Unterstützung und neue Kenntnisse - Musikpädagogischer Tag des Landesverbandes der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Ehrung für 25 Jahre Landeselternvertretung der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern

 

 

 

Eröffnung

 

Am 14.10.2017 lud der Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern e.V.  zu einem Musikpädagogischen Tag, dem nunmehr 11., ins Haus der Musik nach Rostock ein. Rund 130 Teilnehmer aus den 18 öffentlichen Musikschulen in Mecklenburg-Vorpom-mern haben die Einladung wahrgenommen. Gastgebende Musikschulen waren das Konservatorium „R. Wagner-Régeny“ und die Welt-Musik-Schule „Carl Orff“. Nicht zuletzt war der 14.10.2017 für den Musikschulverband auch außerhalb der Weiterbildung ein wichtiger Tag, denn die Landeselternvertretung der Musikschulen wurde für 25 Jahre engagierter Arbeit im Sinne des Erhalts und der Entwicklung der Musikschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern geehrt.

 

Die Vorsitzende des Landesmusikschulverbandes, Christiane Krüger, sagte in ihrer Ansprache: „…ich kann Ihnen versichern, dass unsere Musikschullandschaft in MV anders aussähe, wenn es nicht stets Kämpfer und überzeugende Argumente für die tolle Arbeit der Musikschulen gegeben hätte. Und dies seitens der Fachleute, seitens der Politik und ganz dick unterstrichen, seitens der Eltern. Eltern -  sind die, die ihre Kinder bei uns anmelden. Eltern – werden zu den Musikschul-Taxi-Fahrern mit Dauerauftrag. Eltern – sorgen im Idealfall 6 x in der Woche dafür, dass das Kind den Weg zum Instrument findet. Eltern - von Musikschulkindern zahlen in nicht unerheblichem Maße Gebühren für diese Ausbildung. Und – Eltern engagieren sich in Elternvertretungen!“

 

Seit 1992 haben die Musikschulen in MV eine starke, interessierte Elternvertretung auf Landesebene an ihrer Seite. Zu den Mitstreitern der ersten Stunde zählte Herr Walter Kuhn, derzeit stellvertretender Stadtpräsident in Güstrow, der damals in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen in MV, die Landeselternvertretung gründete. Seitdem leistete das Gremium konstante ehrenamtliche Arbeit im Interesse des musikalischen Nachwuchses in unserem Land. Christiane Krüger sagt: „Diese Landeselternvertretung hat sich überall Gehör verschafft. Kein Minister, Abgeordneter, Dezernent oder Landrat konnte sich sicher sein, die Elternvertreter loszuwerden, wenn er nicht zu Gesprächen und Lösungsvorschlägen bereit war.“ Wie sie betonte, stand und steht die Musikschul-Landeselternvertretung MV dem Landesverband der Musikschulen in MV immer zur Seite und wird auch eine starke Rückendeckung für die Zukunft sein. Denn wieder wurden 7 Elternvertreter, die ihre Bereitschaft zur gestaltenden Mitwirkung gegeben haben, in das Landesgremium berufen.

 

Zur Landeselternvertretung gehören für die nächsten drei Jahre: Birgit Müller – Ataraxia SN [Vorsitz], Steffen Geufke – KMS GÜ [1.Stellvertreter], Dennis Gutgesell – KMS UER [2. Stellvertreter], Jana Beckmann – KMS Müritz, Frank Kühlbach – KON HRO, Andrea Giese – KON HRO und Manja Lange - WMS-Orff HRO.

 

Wir wünschen den Neugewählten viel Erfolg, Kraft und Ausdauer bei der Bewältigung Ihrer Aufgaben im Interesse einer gut funktionierenden Musikschullandschaft in MV.

 

 

 

Musikpädagogischer Tag

 

Der Landesverband der Musikschulen MV e.V. veranstaltet zweimal im Jahr Musikpädagogische Tage an verschiedenen Musikschulstandorten und trägt so zur regelmäßigen Weiterbildung der Instrumental-, Tanz- und Gesangspädagogen/innen bei.  „Mentales Training gegen Lampenfieber“ hieß der zentrale Vortrag, zu dem Linda Langeheine eingeladen wurde. Sie gab Anregungen, wie man das Gefühl lähmender Panik vor oder während eines Auftritts, sollte es den Musiker plötzlich befallen, bewältigen kann. Die Referentin ist u.a. Herausgeberin der Bücher „Üben mit Köpfchen - mentales Trainung für Musiker“ und „Üben? – Und wie?“. Deshalb gab Frau Langeheine im späteren Workshop noch Tipps zum Üben. Weitere Workshops ergänzten das Programm. Im Workshop „Fit for Drums“ rückte Florian Fochs die Aspekte Bewegung, Fitness und Körperhaltung als Basis des Schlagzeugspiels in den Fokus. Zu Gast waren weiterhin Sandra von Doering (Blockflöte) aus Berlin und Detlef Grooß (Bratsche) aus Mannheim, die mit den Teilnehmern ihre Begeisterung für das jeweilige Instrument teilten und pädagogische und technische Hinweise für den Instrumentalunterricht gaben. Prof. Sascha Wienhausen, Osnabrück, schlug Brücken zwischen traditioneller und moderner Gesangspädagogik und machte Lust darauf, sich professionell und kompetent mit den vielfältigen Ausdrucksformen des Rock-, Pop-, Jazz-Gesangs und dessen Gesangstechnik zu beschäftigen. Im Kurs „Hilfe – wie komme ich mit einer Gruppe zurecht?“ gab Martina Meixner, Johanngeorgenstadt, eine ausgezeichnete Anleitung zur Analyse von Kinderverhalten im Erziehungskontext und betonte die wichtige Rolle des Gruppenleiters hierbei. Ulrich Bernert aus Niedersachsen, ein Experte für Juryarbeit bei Wettbewerben, gab Anregungen zur Vorbereitung und Zusammenstellung von Jurys, u.a. für den Wettbewerb „Jugend musiziert“.

 

Die nächsten Musikpädagogischen Tage stehen auch bereits fest. Es sind der 14. April 2018 in Neustrelitz sowie der 20.10.2018 in Rostock.