Rund 350 Kulturschaffende, Vertreter und Vertreterinnen aus Politik und Verwaltung kamen in diesem Jahr zur Landeskulturkonferenz Mecklenburg-Vorpommerns nach Neubrandenburg. Im Mittelpunkt stand das Thema Kulturelle Grundversorgung und die Frage, wie Kulturangebote im Land dauerhaft gesichert und für alle erreichbar bleiben können.
Nach Impulsen aus Politik und Praxis bot die Konferenz Raum für Austausch in Workshops zu Themen wie Teilhabe, Engagement, Kunstfreiheit und Kulturarbeit im ländlichen Raum. Eine begleitende Präsentation regionaler Kulturinitiativen rundete das Programm ab. Die Veranstaltung setzte ein deutliches Zeichen: Kultur ist ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Daseinsvorsorge – und ihre Zukunft wird gemeinsam gestaltet.
Am 16.10.2025 nahm Wolfgang Spitz als Vorsitzender des Landesverbandes an der öffentlichen Anhörung des Wissenschafts- und Europaausschusses des Landtages zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2026/2027 teil. Dabei machte er nochmals deutlich, warum die Musikschulen als Teil der kulturellen Bildung in MV unbedingt eine Dynamisierung der Landesmittel benötigen. Mit Verweis auf die "Dresdner Erklärung" des VdM und auf die große Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Förderung und dem in der Kulturförderrichtlinie benannten finanziellen Rahmen hat Hr. Spitz dabei besonders auf die sozialisierende Kraft gemeinsamen Musizierens für die mehr als 24.000 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen und auf die aktuelle Gefährdung des Musikschulsystems hingewiesen sowie Fragen von Abgeordneten beantwortet.
Am 28. Februar 2025 unterzeichneten der Vorsitzende des Landesverbandes Wolfgang Spitz und seine Stellvertreterin Christiane Krüger zusammen mit dem Rektor der hmt Rostock Prof. Dr. Dr. Benjamin Lang und dem Leiter der Young Academy Rostock Prof. Stephan Imorde den Kooperationsvertrag. Damit soll die erfolgreiche Kooperation beider Institutionen fortgeführt werden. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt dabei in der Nachwuchsförderung und damit in der Kooperation mit der Young Academy Rostock (YARO), dem Internationalen Zentrum für musikalische Frühförderung an der hmt Rostock. Des Weiteren wird die Organisation gemeinsamer Fortbildungen, Workshops und Praktika sowie eine möglichst praxisorientierte Ausrichtung der musikpädagogischen Studiengänge angestrebt.
Wolfgang Spitz vom LVdM M-V sagt dazu: „Die Kooperation mit der hmt schafft vielfältige Perspektiven für die jungen musikalischen Begabungen und für die Musikschullehrkräfte. Sie stärkt deren Motivation durch die Nähe zur Landeshochschule und ist in Zeiten von Fachkräftemangel unbedingt notwendig. Die Intensität dieser Kooperation ist meiner Meinung nach ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Bildungslandschaft und stärkt die Partner.“
Der Landesverband und der Jugendkunstschulverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. sind Teil der Kooperationsinitiative für ganztägiges Lernen. Beide Verbände unterschrieben im am 27. Februar 2025 eine Rahmenvereinbarung für unterrichtsergänzende Angebote an ganztägig arbeitenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern mit der Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung Simone Oldenburg.
Damit ist der Landesverband einer von 28 Partnern des Landes, die als außerschulischen Bildungspartner die 350 ganztägig arbeitenden Schulen mit Kompetenz, Erfahrung und Wissen unterstützen. Das musikalisch breitgefächertes Angebot der staatlich anerkannten Musikschulen des Landesverbandes bereichert das bestehende Bildungsangebot der allgemeinbildenden Schulen und leistet somit einen wertvollen Beitrag zur kulturellen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Vorsitzenden des Jugendkunstschulverbands und des Musikschulverbands, Susann Rutscher
und Wolfgang Spitz, haben am 11. Januar 2024
in der Musikschule Stralsund die Kooperations- vereinbarung für das gemeinsame Projekt Musik.Kunst.Parcours 2024 unterzeichnet.
Am 27. Juni 2024 wird es in Schwerin ein besonderes Open-Air-Erlebnis geben, bei dem
die Einrichtungen der kulturellen Bildung ihre vielfältigen Angebote präsentieren.
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