Der 25. Musikpädagogische Tag am Standort Stralsund bot einen inspirierenden Austausch zu aktuellen Themen der Musikpädagogik. Ein zentraler Impulsvortrag zum Thema „Prüfen und Bewerten künstlerischer Leistungen“ setzte wichtige Denkanstöße und wurde durch ein vielfältiges Workshop-Programm ergänzt. Von praxisnaher Gesundheitsprävention über Motivation im Unterricht bis hin zu Ensemblearbeit und digitalen Tools erhielten die Teilnehmenden zahlreiche Anregungen für ihren Unterrichtsalltag. Neben fachlichen Impulsen stand auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt, der die Veranstaltung erneut zu einem wertvollen Treffpunkt für die musikpädagogische Community machte.
Der Gitarrenworkshop unter der Leitung von Prof. Alfred Eickholt vermittelte Grundlagen der Instrumentaltechnik für Anfänger und Fortgeschrittene und fand am 9. Mai im Haus der Musik in Rostock statt. Der Kurs wurde als Fortbildungsveranstaltung für die Lehrkräfte der Partnermusikschulen in Mecklenburg-Vorpommern angeboten und gab wichtige Impulse für das eigene Spiel und praktische Hinweise für den Unterricht mit Schülern und Schülerinnen unterschiedlicher Niveaus. Auch die anwesenden Schülerinnen und Schüler nutzen den Tag, um sich intensiv mit ihrem Instrument auseinanderzusetzen und neue musikalische Impulse mitzunehmen. Alfred Eickholt war Professor für Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Aus seiner Klasse gingen nahezu 100 Preisträger*innen nationaler und internationaler Wettbewerbe hervor. Außerdem war er viele Jahre auch für die allgemeine instrumental- und fachdidaktische Ausbildung verantwortlich. Er ist künstlerischer Leiter, Jury-Vorsitzender und Mit-Begründer des weltbekannten „Internationalen Jugendwettbewerbes für Gitarre -Andrés Segovia" und Präsident der Jury der Wettbewerbe innerhalb des Internationalen Gitarrenfestivals in Koblenz und der Internationalen Gitarrenfestspiele in Nürtingen.
Am 7. März 2026 fand in Rostock im Haus der Musik ein Blockflöten-Workshop des Landesverbands statt, der sich an Schülerinnen und Schüler der Mitgliedsschulen richtete. Unter der Leitung des erfahrenen Dozenten Martin Ripper aus Berlin erhielten die Teilnehmenden intensiven Einzelunterricht.
Die erarbeiteten Programme spannten einen Bogen von Barock über Klassik bis hin zur Moderne. Ziel des Workshops war es insbesondere, die Beiträge für die nächste Runde des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ weiter zu verfeinern. Darüber hinaus stand das Angebot auch anderen interessierten Nachwuchsmusikerinnen und -musikern offen.
Die Musikschulen im Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern (LVdM MV) stellen sich 2025 bis 2026 erneut mit großem Engagement der Aufgabe, ihre Qualität zu prüfen, zu sichern und weiterzuentwickeln. Hierfür nehmen sie am aktuellen Qualitätsmanagementprogramm QsM#2 unter der Leitung eines vom Verband deutscher Musikschulen bestellten externen Dozententeams für Organisationsentwicklung teil.
Das QsM#2 ist ein Managementprogramm auf Basis von Common Assessment Framework (CAF), dem gemeinsamen Qualitätsbewertungsmodell öffentlicher Einrichtungen Europas. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz zur Organisationsentwicklung hilft es dabei Abläufe und Angebote gezielt zu durchleuchten und weiterzuentwickeln, indem Stärken und Verbesserungspotenziale transparent werden. Ziel ist eine Organisationsstruktur mit klaren Zuständigkeiten, sichtbaren Abläufen und gemeinsamen messbaren Qualitätsstandards.
Mit der Implementierung der QsM#2 Standards legen die Musikschulen nicht nur den Grundstein der staatlichen Anerkennung für die nächsten fünf Jahre, sondern leisten einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung in der musikalischen Bildungsarbeit und der kulturellen Teilhabe in Mecklenburg-Vorpommern.
Aufgabe des Landes ist es nun den verlässlichen Rahmen zu setzen, mitzufinanzieren und sicherzustellen, dass Musikschulen ihren öffentlichen Auftrag erfüllen können und mit ihrem Angebot im ganzen Land bestehen können. Dies stärkt nicht nur den Bildungs- und Kulturstandort Mecklenburg-Vorpommern und steigert dessen Attraktivität, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag bei der Vermittlung demokratischer Werte an Kinder und Jugendliche.
Gastgeber des 24. MPT war am 11. Oktober 2025 die Kreismusikschule Kon.centus an ihrem Standort in Neustrelitz. Thematisch stand diesmal die „Gesunde Musikschule“ mit ihrem Fokus auf Gesundheit und Wohlbefinden beim Musikunterricht und der Musikausübung im Mittelpunkt der Fachvorträge, Workshops und Diskussionsrunden:
Der Eröffnungsvortrag von Prof. Uwe Walter von der Universitätsmedizin Rostock führte in die Thematik ein und beleuchtete typische Beschwerden beim Musizieren, deren Ursachen sowie Möglichkeiten der Prävention. Der Workshop der Physiotherapeutin Anja Freytag und ihrem Co-Dozenten Mario Würzebesser zeigte anhand von praktischen Übungen und Bewegungsabläufen wie man Beschwerden vorbeugen kann.
Der Vortrag von Renate Klöppel aus Freiburg gab wertvolle Impulse zum Mentalen Training, das sowohl die Leistungsfähigkeit steigert als auch Auftrittsängste abbauen kann. Mit Fokus auf Blechblasinstrumente vermittelte der Workshop von Felix Geroldinger (Posaunist am Theater Vorpommern) neue Erkenntnisse zur Spieltechnik in diesem Bereich. Der Workshop von Andrea Voermann sensibilisierte die Teilnehmenden für eine wichtige psychologische Komponente im pädagogischen Alltag, die professionelle Balance zwischen Nähe und Distanz.
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Im Juni 2024 veranstalteten der Landesverband der Musikschulen MV und der Jugendkunstschulverband MV gemeinsam den Musik.Kunst.Parcours MV in Schwerin.
23 Musik- und Jugendkunstschulen gestalteten ab 13 Uhr in der Schweriner Innenstadt ein vielfältiges Programm. Neben Konzerten, Tanz, Theater, Kunst- aktionen, Workshops und Performances gab es und verschiedene Mitmachangeboten für die zahlreichen großen und kleinen Besucherinnen und Besucher.
Der besondere Tag stand unter der Schirmherrschaft von Frau Bettina Martin, der Ministerin für Wissen- schaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
www.musik-kunst-parcours.de
Seit 20 Jahren ist es eine etablierte Tradition, dass sich einmal jährlich die Saxophon- und Klarinetten-Ensembles der öffentlichen Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Workshop in Wismar versammeln. Das Ziel dieses Treffens war und bleibt, den musikalischen Nachwuchs im Bereich Saxophon- und Klarinetten-Ensemble in Bezug auf Technik, Musikalität, Tonqualität und Intonation gezielt zu fördern. Das seit vielen Jahren bestehende Miteinander im Bereich des fachlichen Austauschs unterstützt sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte und trägt so zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung bei.
Der Landes-Saxophongruppen-Workshop hat sich als ideale Form etabliert, um diese Ziele zu erreichen. Dabei steht die intensive Arbeit an einstudierten Stücken im Mittelpunkt, ergänzt durch neue Musikliteratur und Übungen zur freien und kreativen Improvisation.Der Workshop wird von einem erfahrenen Dozenten-team geleitet, das aus hochkarätigen Musikern der Berliner Jazzszene besteht: Rolf von Nordenskjöld,
Uli Kempendorff, Nico Lohmann und Friedemann Matzeit.
Wir bedanken uns herzlich beim Landkreis Nordwestmecklenburg und der Hansestadt Wismar für ihre großzügige Unterstützung dieses erfolgreichen und arbeitsintensiven Projekts!
Unter der Leitung des Berliner Tanzpädagogen Jean-Hugues Assohoto hatten Tanzschülerinnen und Tanzschüler der Tanzabteilungen in Mecklenburg-Vorpommern die Gelegenheit, einen ganzen Tag lang Modern-Dance-Elemente zu trainieren. Dieses Tanzgenre, das in der Arbeit der Musikschulen bislang noch relativ neu ist, wird künftig verstärkt in die Trainingsprogramme integriert. Alle Beteiligten blicken voller Vorfreude auf eine mögliche Wiederholung dieser erfolgreichen Veranstaltung.
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